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Bananen: Modellprojekt mit dem WWF

Die Bananen bei Edeka Wucherpfennig sind nicht nur leuchtend gelb und lecker, sie werden zudem in Zukunft noch umwelt- und sozialverträglicher angebaut. Erfahren Sie hier mehr über das Modellprojekt in Kooperation mit dem WWF.

Der Fokus des Modellprojekts liegt auf Vertragsfarmen in Kolumbien und Ecuador, die die Bananen für die EDEKA Eigenmarke liefern. Alle Farmen entsprechen den Anforderungen des SAN-Standards (Sustainable Agriculture Network) für nachhaltige Landwirtschaft und erfüllen besondere Auflagen beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.

Nachhaltigkeitsmodellprojekt von Edeka und dem WWF

Bananenstaude mit frischen Bananen

Bildcredit: depositphotos.com/lunamarina

 

Bei Edeka Wucherpfennig gestalten wir unser gesamtes Produktsortiment mit großer Sorgfalt und Liebe zum Detail, auch im Bereich der Nachhaltigkeit. Aus diesem Grund haben wir uns als Partner am Bananen-Projekt des WWF (World Wide Fund For Nature) beteiligt. Bio-Bananen erfreuen sich steigender Beliebtheit, jedoch ist der Anteil von Bananen aus konventionellem Anbau, der eine Reihe ökologischer und sozialer Probleme mit sich bringt, weiterhin sehr groß. An dieser Stelle setzt unser Modellprojekt an: Unsere Bananen sollen ein gutes Beispiel für den umwelt- und sozialverträglicheren Anbau auch im konventionellen Bereich sein. 

120 Kriterien für bessere Bananen

Farmen, die an unserem Projekt teilnehmen, verpflichten sich dem Schutz und Erhalt der Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen sowie ganzer Ökosysteme. Sie setzen auf verantwortungsvollen Umgang mit Wasser und Abwässern sowie eine verbesserte Abfallwirtschaft inklusive Lagerung und Entsorgung. Die Betriebe gehen verantwortungsvoll mit Pflanzenschutzmitteln um und setzen diese möglichst reduziert ein. Es kommen keine Mittel zum Einsatz, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu den Gefährdungsklassen 1a+b (extrem gefährlich und hochgefährlich) gezählt werden. Zusätzlich erfolgt eine Optimierung von Arbeitsbedingungen aller Mitarbeiter (z.B. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz).

Insgesamt umfasst unser Maßnahmenpaket 120 Kriterien aus sieben verschiedenen Kategorien. Die Schwerpunkte liegen auf:

  • Ökosystemen und Biodiversität
  • Wassermanagement
  • Integriertem Pflanzenschutz
  • Bodenmanagement
  • Klimaschutz
  • Abfallmanagement
  • Sozialem

Sie erkennen die Bananen aus unserem Modellprojekt an dem Aufkleber mit dem WWF-Panda und der Aufschrift: „Ich bin ein Modellprojekt und werde nachhaltiger.“

Mehr Wissen rund um die exotische Frucht

Bananen

Bildcredit: depositphotos.com/Kesu01

 

Die Banane ist eine der beliebtesten Obstsorten in Deutschland, dabei kennen wir hier nur relativ wenige Sorten. Das, was für uns im Alltag die normale Banane ist, wird in den Herkunftsländern als Dessertbanane bezeichnet. Sie ist süßer als die deutlich weiter verbreitete Kochbanane, die in Afrika und Asien gekocht, gegrillt oder gebraten zu herzhaften Speisen gereicht wird. Manche Menschen stellen Mehl aus den Früchten her oder verarbeiten sie zu Bananenbier.

Die Sorte Gros Michel, die süßer und mit einer dickeren Schale ausgestattet war als unsere heutigen Bananen, wurde bis in die 1950er Jahre am häufigsten nach Europa verkauft. Allerdings hat ein Pilz die Pflanzen befallen und sie von innen her verschimmeln lassen. So verdrängte die robustere Sorte Cavendish die Gros Michel. Sie ist es, die wir heute noch essen. Dass es aber weltweit über 1000 verschiedene Bananensorten gibt, entgeht den Meisten von uns. Diese Sorten unterscheiden sich in Geschmack und Größe: Sie können klein sein, nicht länger als ein Finger, aber auch bis zu 50 Zentimeter lang.

Neben den uns bekannten gelben Bananen gibt es auch rote, braune, gestreifte und rosafarbene Arten. Etwa die Hälfte aller Bananenfrüchte ist nicht essbar – diese Pflanzen werden vor allem wegen ihrer widerstandsfähigen Fasern gezüchtet. Aus ihnen wird Manilahanf hergestellt, der zu Netzen, Säcken, Seilen und weiteren Textilien verarbeitet wird.

Wann ist eine Banane reif?

Bananen werden geerntet, wenn sie noch grün und unreif sind, und nach Europa gebracht. Hier reifen sie weiter: Sie gehören zu den Obstsorten, die reifen können, wenn sie von der Pflanze getrennt wurden. In den Handel gelangen die Bananen meistens, wenn sie noch ein wenig grün und frisch sind. Ganz reif sind sie dann noch nicht, allerdings kann man sie schon essen. Sie ist dann weniger süß als die gelben Exemplare, die braune oder schwarze Punkte auf der Schale entwickeln. Bei einer reifen Banane lässt sich die gelbe, gefleckte Schale leicht abpellen. Ihr Geschmack ist deutlich süßer als der einer noch unreifen Frucht.

Machen Bananen dick?

Diät und Bananen gehören zu den Themen, die immer wieder aufkommen. Manche Menschen, die sehr auf ihre Figur bedacht sind, lehnen die exotischen Früchte ab, da sie für ein Obst relativ viele Kalorien enthalten – etwa 90 Kalorien auf 100 Gramm. Davon sollten Sie sich aber nicht abschrecken lassen: In den gelben Vitaminbomben stecken sowohl Fruchtzucker als auch Ballaststoffe und Stärke. Der Zucker ist direkt verfügbar und gibt Ihnen einen Energieschub, wenn Sie ihn brauchen. Die Ballaststoffe halten Sie lange satt, und die Stärke muss vom Körper in vielen einzelnen Schritten aufgespalten werden. Diese Energie wird nach und nach zur Verfügung gestellt und sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel lange Zeit konstant bleibt. Heißhungerattacken haben da keine Chance!

So gesund sind Bananen wirklich

Kind mit Banane

Bildcredit: depositphotos.com/jbryson

 

Die Banane bringt viele gesunde Inhaltsstoffe mit sich, etwa Kalium und Magnesium, B-Vitamine und ein wenig Vitamin C. Tatsächlich hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sie einst zur „Frucht der Früchte“ gewählt: Man könnte sich ohne Mangelerscheinungen einige Zeit nur von Bananen ernähren, wenn es nötig wäre. Reife Bananen enthalten eine Menge Antioxidantien, die das Immunsystem stärken. Außerdem wirkt das enthaltene Magnesium gegen Muskelkrämpfe.

Leiden Sie an Schlaflosigkeit und Nervosität? Dann integrieren Sie einige Bananen in Ihren täglichen Speisenplan. Die Kombination aus Magnesium und den B-Vitaminen wirkt beruhigend und hilft gegen Aufregung. Sogar bei Winterdepressionen soll das gelbe Wunderobst helfen, weil es die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin mit ankurbelt und so die Stimmung aufhellt. Das Kalium, das in den Früchten enthalten ist, wirkt lindernd sowohl bei Bluthochdruck als auch bei Sodbrennen.

Wie lagert man Bananen richtig?

Auf welche Weise Sie Ihre Bananen lagern sollten, hängt davon ab, was Sie sich wünschen: Haben Sie einige Früchte gekauft, die noch teilweise grün sind, und möchten den Reifeprozess beschleunigen? Dann sollten Sie sie zusammen mit Äpfeln lagern: Die Enzyme in dem anderen Obst sorgen dafür, dass die Bananen in ihrer Nachbarschaft schneller nachreifen.

Möchten Sie den Reifeprozess hingegen verlangsamen, umwickeln Sie den braunen Strunk oben mit Frischhaltefolie. So gelangt kein Sauerstoff mehr daran, was den Reifeprozess verlangsamt. Ebenfalls hilfreich ist es, die Früchte an einem dunklen, kühlen Ort zu lagern – etwa einer Speisekammer oder einem Küchenschrank. Legen Sie die Bananen in den Kühlschrank, werden sie innerhalb weniger Tage dunkelbraun bis schwarz. Das betrifft aber nur die Schale: Schälen Sie die Banane, stellen Sie fest, dass das Fruchtfleisch noch frisch und lecker ist.