Brauhaus Ernst August

Brauhaus_HaupteingangGeselligkeit und Gastfreundschaft werden im Brauhaus Ernst August bereits seit über einem Vierteljahrhundert groß geschrieben. Im Jahre 1986 hatte Rainer Aulich die Idee, eine familiär geführte Brauerei ins Leben rufen – und setzte diesen Gedanken in die Tat um. Seitdem ist in der Schmiedestraße 13 in der Hannoveraner Altstadt viel Gerstensaft die durstigen Kehlen hinuntergeflossen.

Rainer Aulich startete damals übrigens zwar auf einer deutlich kleineren Fläche als heute – etwa der Hälfte des jetzigen Gebäudes -, dafür aber mit einer großen Vision: Er hatte vor, ein für die Region in Sachen Frische und Qualität einzigartiges Bier zu kreieren, das in einer freundlichen Wohlfühl-Atmosphäre ausgeschenkt wird. Das gelang eindrucksvoll. Die Hannoveraner waren sofort überzeugt von diesem einzigartigen Konzept und belohnten den Unternehmensgründer und sein Team mit viel Resonanz. Die war sogar so positiv, dass es vermehrt den Wunsch gab, mehr Platz zu schaffen und darüber hinaus der Vielfalt auf dem Bier-Segment einen größeren Stellenwert einzuräumen. Aulich tat das und vergrößerte 1995 den Gastraum und die Brauerei seines Familienbetriebes. Zudem schuf er Räume, die sich separieren lassen und somit Feiern oder Tagungen ermöglichen.

2006 folgte der Umbau des Bistros am Brauhaus, das seitdem Tradition und Moderne perfekt miteinander verbindet. Mittlerweile ist die zweite Generation am Ruder: Rainer Aulich hat die Geschäftsleitung 2010 an seine Söhne Philllipp und Hannes Aulich übergeben. Die kennen sich schon seit ihrer Kindheit bestens mit den Gegebenheiten und dem Konzept des Hauses aus, führen den Betrieb im Sinne ihres Vaters weiter, haben aber auch eine Menge frischen Wind in das Unternehmen gebracht. In mehr als 25 Jahren hat die Familie Aulich das erfolgreichste Brauereikonzept Norddeutschlands geschaffen und sich mit 600.000 Litern ausgestoßenen Bieres pro Jahr zum Vorbild vieler kleinerer Brauereien entwickelt, sich aber gleichzeitig den direkten und unvermittelten Kontakt zum Kunden bewahrt: Im Brauhaus Ernst August wird der Gast nach wie vor mit Herz, Freundlichkeit und einer großen Portion Tradition bewirtet.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Reservierung gibt es im Internet auf www.brauhaus.net.

1986 hat Rainer Aulich das Brauhaus mit Brauerei im Herzen Hannovers eröffnet. Wie kam es dazu? Und wie viele Gäste begrüßen Sie mittlerweile pro Jahr ungefähr in Brauerei und Brauhaus?

Hannes Aulich (Geschäftsführender Gesellschafter): Der Standort, an dem sich ursprünglich eine Tankstelle befand, wurde frei und unser Unternehmens-Gründer Rainer Aulich bekam einen entsprechenden Tipp. Es war also mehr oder weniger Zufall. Die Idee, eine Hausbrauerei zu eröffnen, war Ende der 1980er-Jahre zumindest in Norddeutschland recht neu. Das Konzept bekam dennoch viel Zuspruch und unser Haus wurde Vorbild für zahlreiche Hausbrauereien. Mittlerweile zählen wir pro Jahr etwa 350.000 Gäste aus der ganzen Welt.

Bier ist Ihr Steckenpferd. Was unterscheidet Sie von Großbrauereien und welche Sorten produzieren Sie?

Hannes Aulich: Anders als Großbrauereien produzieren wir ausschließlich für unseren regionalen Heimatmarkt und können dadurch auf unnötig lange Haltbarmachung der Bier-Spezialitäten, durch eine Filtration und Pasteurisation, verzichten. Neben unseren Hauptprodukten Hanöversch Pilsener und Hanöversch Weizen bieten wir weitere saisonale Bier-Spezialtäten an. Das sind Mai-Bock, Roter Saphir, Pale Ale, Fest-Bier und Winter-Bier.

Brauhaus_SudhausIhr Unternehmen ist mittlerweile vielen Menschen in ganz Norddeutschland ein Begriff. Wohin genau liefern Sie Ihr Bier?
Hannes Aulich: Wir vertreiben unsere Produkte ausschließlich in der Region Hannover in einem Radius von etwa 40 Kilometern.

Trotz Ihrer Bekanntheit auch über die Stadtgrenzen hinaus sind Sie nach wie vor in Hannover beheimatet. Gab oder gibt es Pläne, außerhalb Hannovers zu expandieren? Und wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie?

Hannes Aulich: Als lokal verwurzelte Brauerei stehen wir zu Hannover. Wie andere Regionen ihre Spezialitäten haben, so haben wir unsere. Sicher bekommt unser Hanöversch auch viel Zuspruch aus anderen Teilen Deutschlands. Dennoch konzentrieren wir uns auch zukünftig auf unseren Heimatmarkt. Bier braucht seine Heimat. Im Brauhaus Ernst August beschäftigen wir etwa 65 Mitarbeiter – fünf davon sind in der Brauerei tätig.

Stammen die Rohstoffe für Ihre Produkte ebenfalls aus der Region?

Hannes Aulich: Wir verwenden ausschließlich zertifizierte Bio-Rohstoffe aus Deutschland. Der Anbau dieser erfolgt jedoch größtenteils in Süddeutschland.

Welche Ihrer Produkte finden die Kunden bei Edeka Wucherpfennig in Hannover?

Hannes Aulich: Ganzjährige Produkte, die es dort zu kaufen gibt, sind das Hanöversch Pilsener und das Hanöversch Weizen. Dazu kommen, je nach Saison, Hanöversch Mai-Bock, Hanöversch Roter Saphir, Hanöversch Pale Ale, Hanöversch Fest-Bier und Hanöversch Winter.