Pâtisserie Elysée

Die Gesichter hinter dem Unternehmen Pâtisserie ElyséeFeinbackwaren aus Frankreich und ein großes Stück der französischen Lebensart stehen seit 2003 im Hause der Pâtisserie Elysée ganz hoch im Kurs. Damals gründeten Diplom-Kauffrau Christina Hochheuser und der aus Frankreich stammende Maître Pâtissier Serge Maranzana das Unternehmen am Vahrenheider Markt in Hannover und sorgen seitdem bei allen Freunden von süßem Gebäck für wahre Genussmomente. Wenige Monate später stand auch die Eröffnung des ersten Cafés am selben Standort an. Hinzugekommen sind in den vergangenen Jahren zum Stammhaus noch weitere drei Cafés in der niedersächsischen Landeshauptstadt.

Der Anspruch an die Ware lautet stets: Höchste Qualität und Genuss pur. Damit die leckeren Croissants, Tartes, Eclairs oder Macarons zu einem Erlebnis werden, verwenden die Back-Experten nur beste Zutaten wie frische Früchte oder hochprozentige Schokolade. Zudem werden in der Backstube die Zeiten respektiert, die die verschiedenen Teige brauchen. Die Weiterverarbeitung folgt anschließend ganz traditionell in Handarbeit. Gut für alle Kunden: Gearbeitet wird an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr und bei den verschiedenen Schichten greift ein Rädchen in das andere, damit jeden Morgen ab 4 Uhr die frischen Croissants, Brötchen, Kuchen und Petits Fours ausgeliefert werden können. Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.patisserie-elysee.de.

Seit 2003 besteht die Pâtisserie Elysée in Hannover. Erzählen Sie doch, wie es zur Gründung des Unternehmens kam und nennen Sie gerne einige Eckdaten der Historie.

Christina Hochheuser (Geschäftsführerin): Die beiden Firmengründer, also ich, Christina Hochheuser (Dipl.-Kauffrau), und Serge Maranzana (Maître Pâtissier) haben uns bei der Firma Most (Süßwarenfilialist) kennengelernt. Gemeinsam haben wir dort ein Konzept entwickelt, französische Pâtisserie im deutschen Süßwaren-Fachhandel zu vermarkten. Leider geriet die Firma Most in die Insolvenz – und wir haben uns so entschlossen, das Konzept selbstständig umzusetzen. Die Pâtisserie Elysée wurde zum 1. Januar 2003 gegründet und der Aufbau der Feinbackwarenproduktion am Vahrenheider Markt in Hannover begann. Nach vier Monaten eröffnete angrenzend an die Produktion das erste Café. Gleichzeitig wurden Kunden im Großverbraucherbereich genauso akquiriert wie in der gehobenen Hotellerie und im Catering-Bereich.

Wie kam es zur Idee, auf Backwaren aus Frankreich zu setzen?

Hochheuser: Unser Konditormeister ist Franzose und Maître Pâtissier. Seine Handwerkskunst, die er in Paris erlernt hat, ist die Geschäftsidee der Pâtisserie Elysée.

Sind Sie ein Ausbildungsbetrieb? Und wenn ja, in welchen Berufen bilden Sie aus?

Wir bilden jedes Jahr in zwei Berufen aus: Konditor/innen und Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk mit Schwerpunkt Konditorei.

Macarons und andere Leckereien aus der Pâtisserie ElyséeWas unterscheidet Sie von Großbäckereien beziehungsweise großen Konditor-Betrieben?

Wir arbeiten zum großen Teil handwerklich und ohne Produktionsanlagen. Wir legen sehr großen Wert auf hochwertige Zutaten und reine Rohware. Unsere Teige werden aus guter Butter hergestellt, nicht aus Margarine. Zudem verwenden wir keine Fertigbackmischungen, der Vanillepudding wird täglich frisch gekocht.

Nach und nach sind Filialen in Hannover dazugekommen. Wo befinden diese sich genau? Und wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie?

Wir betreiben zurzeit vier Filialen in Hannover: am Vahrenheider Markt, an der Joachimstraße am Bahnhof, auf der Lister Meile und am Engelbosteler Damm. Insgesamt sind 40 Mitarbeiter im Verkauf und der Produktion bei uns beschäftigt.

Gibt es noch andere Aspekte der regionalen Verbundenheit? Neben der Zusammenarbeit mit Edeka Wucherpfennig besteht ja auch eine mit der Firma Machwitz, deren Kaffee Sie ausschenken.

Da unsere französischen Feinbackwaren täglich frisch hergestellt werden, bieten wir diese nur in der Region Hannover an. Auch alle Großkunden, wie viele Hotels und Cafés, befinden sich in Hannover. Es ist richtig, in unseren Cafés schenken wir den Kaffee der Firma Machwitz aus.

Stammen Teile der Rohstoffe für Ihre Produkte vielleicht ebenfalls aus der Region?

Der Hauptanteil unserer Rohstoffe sind Mehl, Zucker, Butter und Schokolade. Wir beziehen diese über den Bäckereigroßhandel und daher weniger aus der Region. Spezielle Zutaten kaufen wir dann eher in Frankreich ein, da wir diese für den typischen Charakter der französischen Pâtisserie benötigen.

Welche Produkte der Pâtisserie Elysée sind am beliebtesten und welche Ihrer Produkte finden die Kunden bei Edeka Wucherpfennig in Hannover?

Sehr beliebt bei unseren Kunden sind die Croissants aber auch die Tartes, Eclairs und Macarons. Bei Edeka Wucherpfennig findet man unsere typisch französischen Tartes, Mürbeteig mit verschiedenen Cremes gefüllt und die Macarons, ein luftiges Mandelschaumgebäck. Zu Weihnachten wird auch dort der typisch französische Weihnachtskuchen angeboten, der Bûche de Noel. Das ist eine Biskuitrolle mit Nougat-Krokant-Creme gefüllt, die als Baumstamm dekoriert wird. Dieser Kuchen ist das traditionelle Weihnachtsdessert unserer französischen Nachbarn.