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Die perfekte Hühnerbrühe kochen – so geht’s

Hühnerbrühe ist gesund und lecker. Vor allem an kalten Tagen wärmt die heiße Brühe so richtig durch. Und natürlich kennen die meisten Hühnersuppe als Omas Geheimrezept gegen Erkältung. EDEKA Wucherpfennig verrät die besten Tipps rund um das Thema Hühnerbrühe.

Hühnerbrühe – ein wahrer Gesundmacher

Tatsächlich hilft Hühnerbrühe bei Infekten und Erkältungen. Die Bouillon versorgt den kranken Organismus mit vielen wichtigen Vitaminen, Zink sowie Eisen. Darüber hinaus wirken sich warme Speisen schleimlösend auf die Atemwege aus. Nicht zu vergessen ist natürlich die Flüssigkeit, die dem Körper über eine Hühnerbrühe zugeführt wird. Die Summe dieser positiven Eigenschaften führt dazu, dass uns eine Brühe in der Erkältungszeit richtig guttut. Am besten natürlich selbst gekocht und frisch zubereitet.

huehnerbrühe mit kraeutern

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Perfekte Basis für leckere Rezepte

Hühnerbrühe selbst zu kochen hat viele Vorteile. Natürlich schmeckt sie viel besser und ist auch wesentlich gesünder als Fertigsuppe. Eine selbst gemachte Hühnerbouillon ist übrigens auch eine perfekte Basis für unterschiedlichste Rezepte. So lassen sich neben dem Klassiker Hühnersuppe mit selbstgekochter Brühe im Handumdrehen auch andere Suppen zaubern: Einfach feingehackte Zwiebeln und gewürfeltes Gemüse der Saison in Raps- oder Sonnenblumenöl anschwitzen, mit Hühnerfond aufgießen, weich kochen und pürieren. Dann noch mit Sahne oder Creme frâiche verfeinern – fertig! Hühnerbrühe eignet sich zudem ideal als Grundlage für cremige Currys – zum Beispiel in diesem leckeren Hähnchencurry mit Spinat oder diesem exotischen Bananen-Curry. Puristen verfeinern Hühnerbrühe einfach mit feinen Gemüsestreifen und selbstgemachtem Eierstich. Guten Appetit!

Grundrezept für Hühnerbrühe

Zutaten:

  • 1 Suppenhuhn (am besten Bio)
  • 1 Bund Suppengrün
  • 2 große Zwiebeln
  • 4 Stiele Thymian
  • 10 Zweige frische Petersilie
  • 4 Gewürznelken
  • 2 Lorbeerblätter
  • 10 Körner schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • Meersalz
  • 4 Liter Wasser

kochtopf mit zutaten fuer huehnerbruehe

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Zubereitung: 

Zuerst das Gemüse waschen und grob schneiden. Am besten lassen Sie die Schale daran, da sich darin viele wertvolle Nährstoffe befinden. Anschließend die Zwiebel in etwas Öl oder Fett anbraten, nach und nach das Gemüse hinzugeben und leicht andünsten lassen.

Zum Schluss das Huhn hinzugeben, mit kaltem Wasser übergießen und die Kräuter und Gewürze hinzufügen. Achten Sie darauf, dass das Huhn komplett mit Wasser bedeckt ist.

Die Brühe sollte einmal aufkochen und dann etwa zwei Stunden lang bei kleiner Hitze sanft köcheln. Zwischendurch den entstehenden Schaum abschöpfen. Nach der Kochzeit das Huhn aus dem Topf heben und das Fleisch von den Knochen lösen. Brühe durch ein feines Sieb gießen und abschmecken.

Das Fleisch eignet sich perfekt als Einlage für die Hühnersuppe oder für andere Rezepte.

So machen Sie Ihre Brühe haltbar: Einfrieren, Einkochen & Co.

Sie haben mehrere Liter Brühe gekocht und wissen nicht wohin damit? Kein Problem. Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, eine selbstgemachte Hühnerbrühe haltbar zu machen. Mit Hühnerfond aus dem Vorrat haben Sie beispielsweise schnell eine Saucenbasis für leckeres Hühnerfrikassee parat. Um einen Fond herzustellen, können Sie die Brühe bei mittlerer Hitze auf dem Herd einreduzieren lassen, heiß in Twist-Off-Gläser abfüllen und etwa sechs Wochen im Kühlschrank aufbewahren. Eingefroren hält die Hühnerbrühe etwa drei Monate.

suppentasse mit klarer huehnerbruehe und petersilie

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Einwecken im Einmachtopf

Die Weckgläser müssen vor dem Einwecken sterilisiert werden. Danach wird die fertige Brühe abgefüllt und in einem großen Topf für ca. 90 Minuten bei 100 Grad Celsius eingekocht. Die Brühe hält sich im Keller (kühl und dunkel) etwa ein Jahr.

Einkochen im Backofen

Dazu wird die Brühe in Twist-Off-Gläser abgefüllt und die Gläser kommen auf ein tiefes Backblech, das mit ca. zwei bis drei Zentimetern Wasser befüllt ist. Auf der untersten Schiene und bei 180 Grad Celsius (Ober- & Unterhitze) bleiben die Gläser solange im Backofen, bis der Inhalt anfängt zu köcheln. Nun den Backofen ausschalten und erst nach 30 weiteren Minuten öffnen. Hat sich der Deckel nach innen gezogen, ist der Einmachprozess abgeschlossen.