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Trend-Torten: (Half) Naked Cakes

Sie sind der Hingucker, nicht nur auf Hochzeiten: Half Naked Cakes bzw. Naked Cakes. EDEKA Wucherpfennig stellt Ihnen den neuesten Kuchen-Trend vor. Diese tollen Kuchen überzeugen durch Geschmack und ihr köstliches Aussehen!

Naked Cake mit frischen Beeren

Bildcredit: depositphotos.com/ demchenkov-d@mail.ru

Was ist ein Naked Cake?

Ein Naked Cake ist ein nackter Kuchen. Vielleicht sorgt das im ersten Moment für ein paar verwirrende Gedanken, doch tatsächlich können auch Kuchen nackt sein. Von einem sogenannten Naked Cake spricht man, wenn die Tortenböden und die Füllung bar liegen und für den Genießer sichtbar sind. Eigentlich werden die verschiedenen Schichten mit Zuckerguss oder Fondant ummantelt und bieten dem Betrachter ein einheitliches Bild. Allerdings sollten Sie nicht davon ausgehen, dass Naked Cakes deswegen einfacher herzustellen sind. Auch Naked Cakes erfordern ein hohes Maß an Vorbereitung, Konzentration und Fingerspitzengefühl. Jedenfalls lohnt sich die Mühe, denn Naked Cakes sehen einfach fantastisch aus und lassen jedem das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Ob Hochzeit oder Geburtstag – Naked Cakes sind ein echter Hingucker

So wie bei herkömmlichen Torten auch, können Naked Cakes beliebig gestapelt sein. Mehrere Ebenen in unterschiedlichen Größen sind genauso möglich, wie ein einzelner Kuchen, der aus verschiedenen Schichten besteht. Besonders als Hochzeitstorten sind Naked Cakes aktuell beliebt. Vermutlich wird sich dieser Trend auch langfristig durchsetzen und nicht bloß ein kurzer Foodtrend bleiben. Wer einen Naked Cake backen möchte, dem stehen alle Türen was Geschmack und Aussehen betrifft offen. Nutzen Sie einfach die Zutaten, auf die Sie grade Lust haben – falls Sie Inspiration suchen, geben wir Ihnen in diesem Artikel gerne noch ein paar Ideen und Tipps!

Wie wird der Boden für einen Naked Cake hergestellt?

Naked Cake mit dunklem Boden

Bildcredit: depositphotos.com/ tema_kud

 

Grundlage für einen gelungenen Naked Cake ist ein Biskuitboden. Dazu geben Sie alle benötigten Zutaten in eine Springform und backen diese für die angegebene Zeit im Backofen aus. Etwas komplizierter wird es nun, denn jetzt müssen Sie den Biskuitteig in gleichgroße Stücke schneiden, die später als Platten für den Kuchen dienen. Damit der Teig nicht mehr so bröselt, können Sie ihn für zwei Stunden in Frischhaltefolie eingewickelt in den Kühlschrank stecken. Einige erfahrene Bäcker empfehlen, den Teig vorher zu markieren. Zum Durchtrennen eignet sich ein großes Sägemesser, andere schwören auf die Hilfe eines dünnen Drahtes. Wichtig ist, dass die Teile so gleichmäßig wie möglich geschnitten sind, damit sich später der Kuchen ordentlich schichten lässt.

Die Füllungen für einen Naked Cake

Weiterhin müssen Sie sich überlegen, welche Füllung Sie gerne in Ihrem Naked Cake verarbeiten möchten. Ob Buttercreme, Mascarpone oder Schokoladencreme – lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Vielleicht haben Sie ja schon einen Liebling unter den Füllungen oder Sie probieren selbst neue Varianten mit leckeren Früchten oder aromatischen Sirupen aus.

Die Struktur aufrechterhalten

Je nachdem wie hoch Ihr Naked Cake werden soll, kann der köstliche Kuchen ganz schön instabil werden. Denn anders als bei der Verwendung von Zuckerguss oder Fondant fehlt hier jegliche Stütze von außen. Als kleinen Tipp können Sie dennoch Zuckerguss nutzen. Dazu geben Sie eine Glasurmasse in einen Spritzbeutel und ziehen die Glasur am äußeren Rand ringsum den Biskuitboden. Anschließend füllen Sie den Ring mit Creme, Pudding oder einer anderen Füllung. Durch den Zuckergussrand können die unterschiedlichen Lagen besser aneinanderhaften.

Ganz oder doch nur halb nackt?

Wer seinem Kuchen nicht die komplette Blöße geben will, der kann sich auch für einen Half Naked Cake, also einen halbnackten Kuchen entscheiden. Dazu wird die Füllung, die über den Rand hinausquillt einfach schwungvoll um den Kuchen gestrichen. Dadurch entsteht ein spannender optischer Effekt, vor allem, wenn Füllung und Biskuitböden unterschiedliche und kontrastreiche Farben haben. Probieren Sie es einfach mal aus. Wenn Sie einen echten Naked Cake backen möchten, müssen Sie die überschüssige Füllung einfach mit einem Küchenspachtel entfernen. Nachdem Sie etwas mehr Übung mit Naked Cakes haben, haben Sie sicher schnell die passende Füllmenge raus.

Das perfekte Topping für Ihren „nackten“ Kuchen

Naked Cake mit Schokolade

Bildcredit: depositphotos.com/ halfpoint

 

Fast am Wichtigsten, zumindest optisch, ist das Topping. Hier können sich alle kreativen Küchenliebhaber ausleben. Bei den Toppings darf alles zum Einsatz kommen, was toll aussieht und schmeckt. Gerne werden essbare Blüten zur Dekoration genutzt. Genauso können Sie Ihren Naked Cake mit Pralinen und Macarons bestücken. Die Möglichkeiten, aus einem Naked Cake einen persönlichen und individuellen Kuchen zu machen, sind grenzenlos. Je nach Anlass können Sie Ihren nackten Kuchen entweder ganz schlicht oder wahnsinnig aufregend und extravagant gestalten. Das Ergebnis wird sich in jedem Fall sehen lassen können und ist vermutlich fast zu schön zum Essen.

Lagerung von Naked Cakes

Dadurch, dass dem Naked Cake der Zuckerguss oder Fondant fehlt, ist dieser Kuchen nicht sehr gut vor dem Austrocknen geschützt. Die einfachste Lösung ist, den Naked Cake am selben Tag zu servieren, um ihn optimal genießen zu können. Allerdings gibt es noch eine andere Möglichkeit: Wenn Sie Zeit sparen möchten, sollten Sie den Biskuitteig und die Füllungen getrennt voneinander im Kühlschrank lagern. Wickeln Sie den Biskuitboden dazu am besten in etwas Frischhaltefolie ein, sie hilft dabei den Kuchen vorm Austrocknen zu bewahren.

Naked Cakes sind ein wahrer Leckerbissen und ein echter Hingucker obendrauf. Mit etwas Übung und Geduld sind die Kuchen auch in der heimischen Küche herzustellen – viel Spaß beim Probieren und Naschen!