Rezepte

Rehkeule

Die Rehkeule ist bei den Deutschen ein beliebtes Festtagsrezept. Besonders gut schmeckt dieses Gericht mit einer fruchtigen Kirschsoße.

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Ein schmackhaftes, einfaches Rehkeulen-Rezept – das ist es, was an stressigen Tagen in der Weihnachtszeit meistens fehlt. Damit es an solchen Tagen schneller geht, finden Sie hier unsere einfachen Schritte zum Nachkochen.

Zutaten für Rehkeule


  • 1 Stck. Rehkeule
  • 2 Stck. Wacholderbeeren
  • Salz und Pfeffer
  • 250 ml Rotwein (trocken)
  • 4 Stck. Brötchen
  • 1 Stck. Zweiebel
  • 1 Glas Kirschen
  • 2 Zweige Rosmarin
  • Suppengemüse
  • 3 EL Öl
  • 80 g Speck in Scheiben
  • 150 ml Milch
  • 1 Stck. Wirsing
  • Butter
  • Speisestärke
  • Alufolie zum Einwickeln der Keule

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  • 1 Stck. Rehkeule
  • 2 Stck. Wacholderbeeren
  • Salz und Pfeffer
  • 250 ml Rotwein (trocken)
  • 4 Stck. Brötchen
  • 1 Stck. Zweiebel
  • 1 Glas Kirschen
  • 2 Zweige Rosmarin
  • Suppengemüse
  • 3 EL Öl
  • 80 g Speck in Scheiben
  • 150 ml Milch
  • 1 Stck. Wirsing
  • Butter
  • Speisestärke
  • Alufolie zum Einwickeln der Keule

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Zubereitung

  1. Den Backofen vorheizen, Rosmarin waschen und trocken tupfen. Die Rehkeule mit kaltem Wasser abspülen und anschließen ebenfalls trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Einen Bräter für die Rehkeule mit Öl erhitzen und die Stücke darin von allen Seiten anbraten.

  2. Wacholder in einem Mörser zerkleinern. So wird das volle Aroma der Beere entfaltet. Das Suppengemüse waschen, kleinschneiden, um die Rehkeulen herum verteilen und ebenfalls ein paar Minuten anbraten. Die Keule wird mit den Speck-Scheiben belegt und im heißen Ofen durchgegart:
    – Umluft: 125 °C
    – E-Herd: 150 °C
    – Gas: gemäß Herstellerangaben

  3. Für die Semmelknödel müssen die Brötchen zunächst zerkleinert werden. Dann wird die Milch erhitzt, worin die Brötchen-Würfel im Anschluss ca. 30 Minuten einweichen. Nun wird die Zwiebel geschält und zerkleinert. In Butter die Zwiebelstücken anbraten. Die angerösteten Zwiebeln werden mit den Eiern und den eingeweichten Brötchen vermengt. Zur gesamten Masse wird Salz und Pfeffer hinzugegeben. Der Teig soll insgesamt ca. 15 Knödel ergeben. Nachdem diese geformt sind, werden sie für etwa eine Stunde in den Kühlschrank gestellt.

  4. Den Wirsing putzen, waschen und in breite Streifen schneiden. Die Wirsingstreifen werden dann in einem Topf mit Butter angeschwitzt. In der Folge 100 ml Wasser in den Topf geben und ungefähr 10 Minuten dünsten lassen. Zum Schluss den Wirsing mit Pfeffer und Salz würzen.

  5. Nun kann die Rehkeule aus dem Ofen geholt werden. Der Speck wird entfernt und die einzelnen Keulen mit der Alufolie umwickelt. Die Bratensoße samt Gemüse wird durch ein Sieb abgegossen. Kirschen und Saft hinzugeben und das ganze aufkochen lassen. Damit die Soße eine gewisse Festigkeit erlangt, etwas Soßenbinder hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  6. Die Knödel in der finalen Phase in siedendem Wasser etwa 10 Minuten ziehen lassen, bis sie gar sind. Anschließend gut abtropfen lassen und die Rehkeule mit dem Wirsing und der Kirschsoße auf einem Teller hübsch anrichten. Optional kann die Kirschsoße erneut durch ein Sieb gegossen werden, falls keine Kirschen in der Soße gewünscht werden.

Rezept Hinweise

Tipp: In Mitteleuropa zählt Rehwild zum meist verbreiteten Tier der Hirsche, weil ihnen ihre natürlichen Feinde fehlen. Mit ca. zwei Jahren ist das Reh für den Genuss geeignet. Ein Jäger oder Wildhändler zerlegt das Tier für den späteren menschlichen Verzehr.