Landschlachterei Hanke

Hanke_ChefWurst und Fleisch aus eigener Produktion, Frische sowie familiäre Atmosphäre – bei der Landschlachterei Hanke bekommen Kunden genau das, was sie sich von einem solchen Betrieb samt Fleischerfachgeschäft erhoffen. Mehr als 60 Jahre ist es her, dass Fleischermeister Willi Hanke den Betrieb 1951 in Rheden gründete. Schnell machte sich das Unternehmen nicht nur in der unmittelbaren Gegend, sondern beispielsweise auch in Hannover einen Namen, wo die Kunden in der dortigen Markthalle vom Geschmack der Produkte begeistert waren. Nach und nach expandierten die Hankes, eröffneten Filialen und vergrößerten den Stamm an Mitarbeitern. Dazu kommt, dass der Nachwuchs im Fleischerhandwerk seit jeher mit viel Liebe zur Tradition und zum Handwerk sowie einem offenen Ohr für Neuheiten, Nöte und Sorgen selbst ausgebildet wird. Viele der ehemaligen Auszubildenden sind heute noch im Betrieb tätig. Sehen lassen kann sich auch das große und umfassende Waren-Sortiment: Neben den traditionellen Klassikern befinden sich Spezialitäten wie naturgereifte Mettwurst, erlesener Schinken, der luftgetrocknet oder an Buchenholz geräuchert ist, die „Gläserne Küche“ nach Großmutter-Art, Dosenwurst und Knusperschmalz im Angebot. Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.landschlachterei-hanke.de.

Die Landschlachterei Hanke ist ein Unternehmen, das seit mehr als 60 Jahren am Markt und seitdem stetig gewachsen ist. Erzählen Sie doch kurz einige Details zu Ihrer firmeneigenen Geschichte.

Robin Hanke (Geschäftsführer): Die Ursprünge des heutigen Unternehmens liegen im Jahre 1951, als Fleischermeister Willi Hanke aus Schlesien die alteingesessene Fleischerei Kreth in Rheden gekauft hat. 1976 übernahm Sohn Wilfried Hanke den Betrieb und eröffnete 1981 die erste Filiale in Gronau. 1985 entstand eine Reifeanlage für Mettwurst und in den folgenden Jahren wurden weitere Filialen eröffnet. 1997 stand dann der Bau der jetzigen Produktionsstätte in Rheden an, seit 2004 leite ich selbst die Landschlachterei W. Hanke.
Sie unterhalten zahlreiche Filialen in der ganzen Region. Wie viele sind es genau und wo befinden sich diese? Und wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie insgesamt?
Hanke: Aktuell betreiben wir elf Filialen in der Region um Hildesheim – teilweise in Supermärkten, teilweise in Kombination mit einem Bäcker. Zurzeit beschäftigen wir 110 Mitarbeiter in der Produktion, in der Verwaltung und im Verkauf.

Gibt es noch andere Aspekte der regionalen Verbundenheit?

Hanke: Unsere Familie und damit auch die Firma sind seit 1951 fest in der Region verwurzelt und auch unsere Mitarbeiter stammen fast alle von hier. Außerdem ist es uns sehr wichtig, das Geld in der Region zu lassen, denn das wiederum sind unsere Kunden.

Stammen die Rohstoffe für Ihre Produkte, also in diesem Fall die Tiere, ebenfalls aus der Region?

Hanke: Unsere Schweine stammen vom Hof Hölling aus Hemmendorf. Die Tiere werden vom Landwirt direkt zum Schlachtbetrieb geliefert und wir holen sie von dort wieder ab. Die Rinder stammen von fünf Landwirten aus der näheren Umgebung. Das sind Armin Hunze aus Banteln, Dietmar Liesch aus Stadtoldendorf, Wolfgang Marhauer aus Salzhemmendorf, Helmut Meyer aus Betheln und Erich Tölke aus Nordstemmen. Alle Landwirte liefern die Tiere mit ihrem eigenen Fahrzeug, also dem Auto oder Trecker, selbst an, was bedeutet, dass für uns kein Tier längere Zeit auf irgendwelchen Straßen verbringen muss.

Frische und Tierschutz sind zwei Ihrer Credos. Wie gewährleisten Sie die?

Hanke: Wie bereits erwähnt, liefern alle Landwirte, mit denen wir zusammenarbeiten, die Tiere selbst an. Somit muss kein Tier längere Zeit auf Straßen verbringen und wird auch nicht von Fremden getrieben. Zudem findet die Anlieferung bereits einen Tag vor der Schlachtung statt. Die Tiere beruhigen sich so in den Warteställen wieder vom Transportstress. Das hat zur Folge, dass das Fleisch eine wesentliche höhere Qualität aufweist, es also keinen Saftverlust beim Braten, kein Zusammenschrumpfen, größere Zartheit und intensiveren Fleischgeschmack gibt. Dadurch, dass wir eine kleine Firma sind, werden bei uns keine großen Chargen produziert. Das heißt, dass wir viele Wurstsorten täglich frisch herstellen. Darüber hinaus verwenden wir zu Gunsten des Geschmacks nur frische Zutaten wie Zwiebeln oder Knoblauch.

Ihr Sortiment ist groß und umfassend und beinhaltet für Fleisch- und Wurstliebhaber alles, was das Herz begehrt. Was genau produzieren Sie? Und was würden Sie als Ihr Steckenpferd bezeichnen?

Hanke_Ware01Hanke: Bei uns bekommen die Kunden fast alles, was sie von einem Fleischerfachgeschäft erwarten – und das in hervorragender handwerklicher Qualität. Wir haben mehrere Produkte, die wir als Steckenpferd bezeichnen könnten. Unser Knusperschmalz ist weit über die Grenzen Niedersachsens hinaus bekannt und wurde auch schon als „Kulinarischer Botschafter für Niedersachsen“ ausgezeichnet. Unser „Gläserner Mittagstisch“, speziell hier das Rahmgeschnetzelte, wurde ebenfalls mit dieser Auszeichnung versehen. Beim „Gläsernen Mittagstisch“ handelt es sich um Fertiggerichte, die durch ihren Geschmack, also so, wie von Oma gekocht, und durch ihre besondere Optik im Einweckglas hervorstechen. Mit unserem Mettwurstsortiment geben wir uns ebenfalls besonders viel Mühe. Hier werden die Mettwürste im klassischen Naturreifeverfahren (wie früher in der Lehmkammer) gereift und zeichnen sich durch einen milden und luftgetrockneten Geschmack aus.